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  <title>Kampfbasis des virtuellmillitanten Pazifismus</title>
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    <name>Felix M. Hummel</name>
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  <updated>2009-07-13T19:12:22Z</updated>
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    <title>Alles gegen mich!</title>
    <published>2009-07-13T19:12:22Z</published>
    <updated>2009-07-13T19:12:22Z</updated>
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    <content type="html">Als würde ich es nicht schon gut genug schaffen mir selbst jeglichen Spaß zu verderben, muss ich jetzt auch noch hier festhalten, dass die "Mr. Tom"-Erdnussriegel seit über drei Wochen im Süßigkeitenautomaten im Hochzeitshaus feststecken. Jemand müsste zwei Mal Geld hineinwerfen um einen Riegel herauszubekommen. Dabei wurde der Automat seitdem mehrmals nachgefüllt! Der Lieferant müsste einfach einen weiteren Riegel vor den ersten in der Reihe stecken und das Problem wäre gelöst. Er tut es aber scheinbar absichtlich nicht. Entweder bin ich tatsächlich der einzige der diese Dinger ißt und er versucht mich in den Wahnsinn zu treiben, oder die Erdnussriegel sind so beliebt, dass der Betreiber des Automaten sich durch diese Masche etwas dazuverdienen will.&lt;br /&gt;ht tp://de.wikipedia.org/wiki/Mr._Tom Hier wird diese Köstlichkeit etwas genauer beschrieben. Fälschlicherweise wird hier jedoch behauptet der Riegele sei gesund und auch Veganern zu empfehlen. Ich würde das normalweise niemals tun, aber in einer solchen Ausnahmesituation... Bitte liebe Veganer hohlt euch einen "Mr. Tom"-Erdnussriegel aus dem Automaten, koste es was es wolle. Es ist schließlich der einzige Süßigkeitenriegel den ihr überhaupt essen dürft!</content>
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    <title>Was ich vom Leben habe...</title>
    <published>2009-07-10T18:27:48Z</published>
    <updated>2009-07-10T18:27:48Z</updated>
    <content type="html">...ist rein gar nichts. Es kann schlimmer werden -das kann es schließlich immer- aber nicht wesentlich farbloser und langweiliger. Wozu mache ich das alles eigentlich überhaupt?</content>
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    <title>Tausend springende Eidechsen!</title>
    <published>2009-07-09T21:59:32Z</published>
    <updated>2009-07-09T21:59:32Z</updated>
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    <content type="html">Nachdem ich mich nun für meine Zwischenprüfung lange und ausgiebig mit der Processual Archaeology auseinandergesetzt habe, wage ich es, mich der Einschätzung von Kent Flannery anzuschließen. Jener drückte sich folgendermaßen aus: "Leapin' lizards, Mr. Science!". Damit kommentierte er die großartigen Theorien seiner Kollegen, im besonderen jene, dass beim Ansteigen eine Siedlungspopulation die Anzahl der Speichergruben wachsen würde. (C. Renfrew / P. Bahn, Archaeology. Theories, Methods and Practice. 4. Aufl. London 2006, S. 483.)&lt;br /&gt;Dunnerschlach, Herr Wissenschaft! sag' ich da nur.</content>
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    <title>??? - Flucht von ??? Island 2</title>
    <published>2009-07-05T10:09:15Z</published>
    <updated>2009-07-05T10:11:00Z</updated>
    <category term="hyäne"/>
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    <content type="html">Wieder einmal ein toller Traum. Ähnlich wie "Der Rattenpelz", welcher mir damals als Kinovorschau für eine Hollywoodkomödie mit Bill Murray präsentiert wurde, war dieser im Flair eines billigen kanadischen Fantasy-Actionfilms der 90er Jahre gehalten.&lt;br /&gt;Leider habe ich große Teile des Titels vergessen, aber dass es sich um eine Fortsetzung, die offenbar gar nichts mit dem Vorgänger zu tun hatte, ist mir klar.&lt;br /&gt;Der Plot war etwas kompliziert und wichtige Dinge, wie Beispielsweise das auftauchen der Bösen, sind mir gänzlich entfallen. Ich werde versuchen wiederzugeben, was noch davon übrig ist.&lt;br /&gt;Ein Kammerjäger, besitzer der Ein-Mann-Firma "Angry Hedgehog's Pest Control" (den Igel im Firmenlogo müsste man selbst gesehen haben^^), welcher um seinen Verdienst aufzubessern zusätzlich als Geisterjäger arbeitet, wird auf eine Verschwörung aufmerksam, nachdem er in seinem Garten unter einer Zementplatte eine Art Dimensionsportal entdeckt. Dieser mit wabernden, grauschwarzen Schlieren durchsetzte, rechteckige Schlund weist an einer Langseite ein Ornament mit drei bronzegefassten Schädeln auf, welche jedoch durch die Platte stark verdrückt und fragmentiert sind. Zusätzlich fehlen sämtliche Zähne.&lt;br /&gt;Der Kammerjäger kennt das Ornament und schließt darauf, dass Old Lady River, Göttin, Naturgewalt und Voodoo-Priesterin in einem, zurückgekehrt ist und zusammen mit den Flusswesen im Weltenfluss alle Macht an sich reißen will.&lt;br /&gt;Er zieht einen alten Schulfreund, einen Banker, welcher um die Empfangsdame der Bank zu beeindrucken nebenher als Privatdedecktiv arbeitet, und erklärt ihm die Lage: Das Portal ist eine Öffnung zum Weltenfluss, in welchem die Flusswesen eingeschlossen sind. Wenn sie in diese Welt kommen, können sie kaum aufgehalten werden, da sie sich ständig neu entscheiden können, in welchem Alter sie ihren Körper halten.&lt;br /&gt;Eine wilde Suche nach den entfleuchten Schattenwesen beginnt, bis der Banker plötzlich feststellt, dass er sich langsam aber sicher in ein Tier verwandelt. Der Kammerjäger erklärt ihm, dass er wahrscheinlich selbst ein Flusswesen ist und die anderen seiner Art ihn zwingen wollen, wieder zu ihnen zu stoßen. Die Wesen können jedes Alter einnehmen, auch eines aus einem früheren oder späteren Leben, was wohl gerade der Fall zu sein scheint.&lt;br /&gt;Dann kam eine Werbeunterbrechung, worauf ich verärgert aufwachte.</content>
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    <title>Neulich beim Media Markt in Weiden...</title>
    <published>2009-06-27T11:30:49Z</published>
    <updated>2009-06-27T11:30:49Z</updated>
    <content type="html">Es war die Hölle los, dutzende von Kunden stehen in der Laptopabteilung und starren stocksteif auf die Auslage, wobei sie jegliches Durchkommen durch die engen Gängen verhindern. Jeder noch so unverständige Verkäufer hätte sehen können, dass sich die meisten für etwas Interessiert hatten, so fest wie ihre Augen auf einzelnen Objekten klebten. Ich suchte nach einer Kühlplatte für meinen Laptop. In der Notebook-Abteilung türmten sich unter den Laptops selbst Berge von externen Festplatten in allen Variationen, doch ich fand nur eine verstaubte und verknickte Packung eines Notebook-Kühlers.&lt;br /&gt;Also wollte ich mich an einen Verkäufer wenden. Keiner war zu sehen. Hinter dem nächsten Regal fand ich dann gleich fünf, lauthals Plaudernd, sich am Sack kratzend und mit Magneten spielend. Nachdem ich ungefähr fünf Mal "Hallo?" und "Entschuldigung" gesagt hatte, bedachte man mich eines genervten Blickes und teilte mir mit einem harschen "Nein" mit, dass es keine anderen Kühler hier gebe.&lt;br /&gt;Ja, das nennt sich kundenfreundlich. Nur wo bekomme ich jetzt meinen Kühler her?</content>
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    <title>Unsere Obdachlosigkeit</title>
    <published>2009-06-21T23:09:59Z</published>
    <updated>2009-06-21T23:09:59Z</updated>
    <content type="html">&lt;a href="http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/gebaude-kranen14/"&gt;http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/gebaude-kranen14/&lt;/a&gt;</content>
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    <title>Taussend neue Problem</title>
    <published>2009-06-21T23:08:54Z</published>
    <updated>2009-06-21T23:08:54Z</updated>
    <category term="politik"/>
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    <content type="html">Schon fast eins, mit der Arbeit bin ich noch nicht fertig und lernen muss ich auch noch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch möchte ich mich als Mitglied der Piratenpartei einmal zum Beitritt Jörg Tauss' zu Worte melden.&lt;br /&gt;Es ist eine schwierige Situation. Zum Einen ist damit ein erfahrener Medienpolitiker aufgenommen worden, welcher mit immerhin knapp vierzig Jahren in der SPD viel zum Erfolg der Partei beitragen kann. Zum Anderen wiegen die Vorwürfe gegen ihn vor allem in der Öffentlichkeit schwer. Immer wieder wurde gesagt, dass die Piratenpartei damit für den einfachen Bild-Leser gleich einer Kinderpornopartei geworden sei. Dies ist ziemlich wahrscheinlich, aber nur sehr wenige einfache Bildleser hätten auch ansonsten die Piraten je gewählt. Ich glaube jedoch zusätzlich, dass die Vorverurteilung Tauss' nicht auf die Bildzeitung (deren Berichterstattung zu dieser Thematik schon an Rufmord vorbeischrammt) beschränkt ist, sondern dass auch andere Teile der Bevölkerung bereits so denken.&lt;br /&gt;Der Gegenwind für die Piraten ist im Vergleich zu der aktuellen Bedeutung der Partei erstaunlich: Es unter anderem gab Hausdurchsuchungen und gleichermaßen Vorwürfe eine Nazi- wie eine Kommunisten- oder Raubkopiererpartei zu sein, die den rechtschaffenden Künstlern die Existenzgrundlage rauben will.&lt;br /&gt;Zu dieser präkeren Situation stößt nun Tauss, gegen welcher den Besitz von kinderpornographischen Materialien zugegeben hat. Seiner Erklärung auf der Webseite tauss.de, hat er sich dieses Material allerdings im Zuge seiner Nachforschungen zu den Beschaffungswegen dieser Kriminalität besorgt. Das mag sehr hanebüchen klingen, doch wenn man betrachtet, dass Tauss auf diesem Gebiet immer wieder als Experte gehandelt wurde, kann man zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass er damit die Wahrheit sagt. Zweifel bleiben mir dennoch.&lt;br /&gt;Hinzu kommt, dass auch unabhängig von seinen Zielen, sein Handeln strafbar sein könnte.&lt;br /&gt;"Könnte?" mag man da fragen. Ist es nicht in jedem Fall strafbar? Nein, scheinbar nicht:&lt;br /&gt; ht tp://www.gulli.com/news/kipo-frau-von-der-leyen-2009-05-07/&lt;br /&gt;Aus diesem Artikel geht hervor, dass die Beschaffung, der Besitz und die Vorführung (damit auch Verbreitung?) von Kinderpornographie für Frau Ministerin von der Leyen trotz Anzeige und kurzzeitiger Ermittlungen folgenlos geblieben ist. Eine Presseerklärung der Piratenpartei (ht tp://www.piratenpartei.de/node/779) gibt dies auch für Herrn Zierke an, wobei ich hier allerdings auf Anhieb keine andere Quelle finden kann.&lt;br /&gt;Während Tauss seine Bezugsquellen -zumindest nachträglich und damit, wenn seine Erklärungen stimmen, seltsam spät- offengelegt hat und seine Mitarbeiter entlastete, bleiben jene von Frau von der Leyen im Dunkeln.&lt;br /&gt;Wenn ich so darüber nachdenke, dann glaube ich nicht, dass sich die Piratenpartei mit Tauss' Aufnahme einen Gefallen getan hat. Sein Ruf kann nur schlimmer werden, ganz egal ob das Verfahren eingestellt wird oder nicht. Nein, die Piratenpartei läuft mit ihm sogar in Gefahr, zur Tauss-Partei zu werden, da er scheinbar nun das einzige Mitglied mit politische Erfahrung ist.&lt;br /&gt;Das ist es nicht wert, aber nun ist es zu spät.</content>
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    <title>Heimat- und Kopflos</title>
    <published>2009-06-16T21:21:33Z</published>
    <updated>2009-06-16T21:21:33Z</updated>
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    <content type="html">Geben wir es ruhig zu, wir alle wussten, dass dieser Tag kommen würde. Aber dann ging alles doch so schnell und kam so unerwartet, dass es noch niemand richtig wahrhaben will:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Kranen 14, Sitz des IDAK, des Sekretariats, der UFG, Heimat der AMANZ und Unterschlupf der Grabungstechnick ist geschlossen. Wegen akuter Lebensgefahr.&lt;br /&gt;Gestern gegen fünf Uhr noch stierte ich dort an die schwarzen Bretter, doch als ich mich heute für einen Zwischenprüfungstermin eintragen wollte, da war es bereits zu spät. Gestern, so erzählten mir die vor der Teilbibliothek 4 campierenden Flüchtlinge, muss ein Statiker gekommen sein, den Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben und alle zum schnellen -und womöglich vorsichtigem- Verlassen des Gebäudes genötigt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Ersatz ist noch nicht in Sicht. Was nun passiert weiß niemand</content>
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    <title>Atlas, oder: Die Sektion eines Traumes</title>
    <published>2009-06-16T21:03:15Z</published>
    <updated>2009-06-16T21:03:15Z</updated>
    <category term="traum"/>
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    <content type="html">Beginnen wir einfach von ganz Vorne und gehen einigermaßen chronologisch durch den Traum. Ich werde versuchen auch kleine Details zu beachten und werde vermutlich später einige Nachträge machen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grundlegende Idee des Traumes bekam mein Unterbewusstsein wohl durch die übermäßige Beschäftigung mit Toden, die mich nicht persönlich betrafen. Da wäre zum einen die menschliche Hirnschale im Bücherregal meiner Mutter, die erst vor kurzem als solche identifiziert wurde. Zum anderen Wären da die Hallstattzeitlichen Fürstengräber, welche ich als Zwischenprüfungsthema habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinzu kommt eine persönliche Recherche, welche ich zu den „Macchine Anatomiche” in der Kapelle von Sanserevo in Neapel gemacht hatte. Diese ziemlich widerwärtig aussehenden menschlichen Skelette eines Mannes und einer Frau aus dem 18. Jahrhundert weisen scheinbar ein hervorragend präpariertes Kreislaufsystem auf. Es erschien mir, dass die Legende, das ein Alchemist hier lebenden Personen ein plastinierendes Mittel gespritzt haben soll, die Idee für den Film „Anatomie” hergab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anständige Literatur konnte ich hierzu nicht auftreiben, aber die Webseite einer Londoner Konservationsdozention (ht tp://www.homepages.ucl.ac.uk/~tcrnmrf/machines.htm) gab Aufschluss darüber, dass es sich bei diesen Objekten zwar um echte Skelette handelt, die Gefäße jedoch aus Wachs, Seide und Eisendraht bestehen. Der Alchemist war demnach ein hervorragender Anatom und Künstler, aber wir dürfen annehmen, dass er -sofern er sich die Skelette anderweitig beschaffen konnte- kein wahnsinniger Mörder war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der englische Wikipediaartikel wurde auf meinen Hinweis dazu geändert (ht tp://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Cappella_Sansevero) beim Deutschen tut sich leider nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steigen wir, nachdem die Grundlagen geklärt wären, in den Traum ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausgangsituation ist aus dem universitären Alltag gegriffen, bedarf also keiner weiteren Analyse. Das erste Objekt, welche im Gegenübertrete ist das Institutsgebäude und der Vorplatz. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine leichte Abwandlung der Würzburger Residenz. Mein Unterbewusstsein verkleinerte den Bau etwas und fügte dem Vorplatz Details hinzu, welche kurz vor den Luftangriffen im zweiten Weltkrieg dort Angelegt worden waren, um Straßenzüge vorzutäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Treppenhaus war eine barocke Umformung des Eingangsraumes des Großtalerhofes bei Miesbach, welche mit einigen mir bekannten anderen Bauten vermischt wurde. Der unebene Granitboden stammte dabei aus einem Vierseithof aus dem Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der scheinbar behinderte Glatzkopf stammte eindeutig aus dem Film „Hot Fuzz”, welche ich kurz vorher gesehen hatte. Seine Haltung, die ungefähre Form der Bahre und das Schieben über den unebenen Boden war dem Computerspiel „Planescape: Torment” entnommen, welches ich gleich wieder einmal installieren werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das obere Stockwerk gibt mir ein Gefühl des Bamberger Klosters Michelsberg, aber ich weiß nicht warum. Ich war dort nur in der Kirche und kann also über die Innenarchitektur nichts sagen. Der Runde Saal entstammte Fernsehbildern der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar.&lt;br /&gt;Der Doktor und seine Aufmachung waren aus mehreren Computerspielen zusammengesetzt, wobei Dr. Killjoy aus „The Suffering” eine besonders große Rolle spielte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Skulptur kann ich nicht einordnen, meine Erinnerung ist zu verblasst. Die zweite jedoch ist einfacher zu analysieren: Den Namen „Atlas” in Verbindung mit dem Thema Ozean muss mir aus „Bioshock” in den Traum gefolgt sein. Das Gesicht des Leichnams stammte von einer Fotographie einer Totenwacht, welche in Harald Fähnrichs „Totenbretter in der nördlichen Oberpfalz” abgebildet war. Dabei weiß ich nicht, ob ich die tentakelartig zerfetzte Lippe aus „Fluch der Karibik”, den Geschichten Lovecrafts oder von den Blutsaugern aus „STALKER” habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Bedeutung des Traumes bin ich mir relativ im Klaren, will mich hier aber nur allgemein halten. Im Grunde geht es um meine grundsätzliche Angst, meine ausgetretenen, bekannten Pfade zu verlassen.</content>
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    <title>Chronologisch konfuse Universitätsbibliothek</title>
    <published>2009-06-07T18:17:28Z</published>
    <updated>2009-06-07T18:17:45Z</updated>
    <category term="bürokratie"/>
    <category term="universität"/>
    <category term="bücher"/>
    <content type="html">Leider noch einmal ein Einschub vor dem letzten Teil der Traumsequenz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe heute einen Benachrichtigung der Universitätsbibliothek zum Widerruf meiner Leiheverlängerung bekommen. Das kommt ständig vor, normalerweise gebe ich das Buch dann einfach ab. Diesmal fiel mir aber auf, dass die Mail am 5. um 1:15 angekommen ist und auch auf den 5. Juni datiert war. Als neues Leihfristende gab man mir aber den 4. Juni an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde einmal fragen müssen, ob das eine Taktik ist, dass die Leute eher abgeben</content>
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    <title>Das ZDF und Chinas Weise Parteibonzen Arm in Arm</title>
    <published>2009-06-03T18:19:54Z</published>
    <updated>2009-06-03T18:19:54Z</updated>
    <category term="politik"/>
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    <category term="china"/>
    <category term="nachrichten"/>
    <category term="zensur"/>
    <category term="medien"/>
    <content type="html">wenn ich mir schon einmal irgendwo Nachrichten schnorre muss ich mir so etwas anhören:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Zum 20. Jahrestag der Ereignisse auf dem Platz des Himmlischen Friedesn verstärkt China die Sicherheitsvorkehrungen [...] Kontrollen wurden erhöht, Hunderte von Kritikern wurden aus der Stadt gebracht und der Zugang zu vielen Internetseiten soll gestört sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geeenaaaauuuu, zu ihrem eigenen Schutz werden die Kritiker weggebracht, damit sie nicht von den erzürnten Massen niedergewalzt werden. Das merkt man ja daran, wie viele vaterlandstreue Chinesen zum Jahrestag dieser großartigen Geschehnisse patriotische Webseiten aufrufen wollen, weshalb die Server überlastet sind.&lt;br /&gt;Das Niveau der Nachrichten auf den Öffentlich-Rechtlichen ist mittlerweile häufig schon unter jenem der Privatsender. Oder war das schon immer so? Wahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Vergleich die Süddeutsche Zeitung (ht  tp://www.sueddeutsche.de/politik/218/470763/text/):&lt;br /&gt;"Kurz vor dem 20. Jahrestag des Massakers auf dem Tiananmen-Platz sperrt die chinesische Regierung Netzwerkseiten, Suchmaschinen und Tausende Blogs"</content>
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    <title>Die Uni Bamberg als Voyeur</title>
    <published>2009-06-03T15:30:16Z</published>
    <updated>2009-06-03T15:30:16Z</updated>
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    <content type="html">Eine kurze Unterbrechung von meiner laufenden Traumserie sei mir gegönnt, da es um einens sehr befremdlichen und wohl auch rechtlich nicht ganz ordentlichen Sachverhalt geht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich heute brav vor dem Prüfungsamt wartete um einen Schein nachzureichen (-welchen man im übrigen zunächst nicht akzeptiert hatte, da ich für die Zwischenprüfung Proseminarsscheine benötige, versehentlich jedoch "Seminar" angekreuzt hatte, dass keine Note auf dem Schein stand interessierte dagegen dort niemanden-) fiel mir ein Aushang zur krankheitsbedingten Abmeldung von einer Prüfung auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Berschreibung des Krankeitsbildes wurde da verlangt. Wer's mir nicht glaubt prüfe es hier: ht  tp://www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/haeufig_gestellte_fragen/krankheit_bei_pruefungen/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann ja spannend werden wenn solch intime Dinge wie "Eitriger Ausfluss" in das Attest sollen, denn die Diagnose reicht ja nicht. Ja, man soll sich hier einmal flugs auf das Arztgeheimnis verzichten, wir haben ja alle nichts zu verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre die Uni ein Betrieb, gäbe es Zoff mit der Gewerkschaft, bei einer Schule oder einem Gymnasium ginge der Elternbeirat auf die Barikaden. Und hier? Ich muss doch einmal ein ernstes Wörtchen mit einem Fachschaftsvertreter sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geht es wirklich nicht. Was erwartet sich die Universität überhaupt davon? Wenn sie dem Urteil des Hausarztes nicht traut -was meiner Meinung nach ihr gutes Recht ist- dann soll sie die Studenten gefälligst zum Amtsarzt schicken, welcher dann dem Prüfungsamt einen Wisch mit "Prüfungstauglich" oder "Untauglich" erstellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Krankheitsbild, die Symptome und auch die Diagnose von Studenten hat niemanden in der Verwaltung etwas anzugehen. Ich hoffe ich muss niemals einen solchen Antrag ausfüllen, denn ich würde mich weigern da auch nur eine Influenza einzutragen... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder nicht? Wie viel von: "Schmerzhafte Schwellung im Rachen mit aufgedunsenen Mandeln, so dass der Atem nur pfeiffend durch eine enge, klebrig entzündete Öffnung dringt und bei jedem Husten Eiter..." würden die da wohl lesen?</content>
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    <title>Atlas, oder: Die Sektion eines Traumes (Teil 2)</title>
    <published>2009-06-01T21:38:41Z</published>
    <updated>2009-06-01T21:38:41Z</updated>
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    <content type="html">Als ich am Fuß der Treppe angelangt war und zur Tür hinaus auf den Platz wollte, fiel mir erneut die blaue Skulptur nun recht von mir auf. Zwangsläufig und aus makaberem Interesse trat ich näher heran um sie zu begutachten:&lt;br /&gt;Es handelte sich dabei um eine Art Mischung aus Säule und Schlitten, welche von blau und weiß lackierten Meereswogen aus Stuck gebildet wurde. Sie waren nicht sehr realistisch, doch die Strömung, ihr Aufwallen und die Gischt waren gut zu erkennen. In der Mitte lag ein erneut stark gelbstichiger, bis auf eine Welle über dem Schritt nackter, sehr beleibter älterer, kahlköpfiger Herr wie aufgebahrt da. Seine Hände lagen an den Seiten, seine Augen waren geschlossen und sein Kinn auf die Brust gesunken.&lt;br /&gt;Es dauerte einen Augenblick, bis mir auffiel, dass der Mann überhaupt kein Kinn hatte. Seinen Unterkiefer hatte man offensichtlich grob abgerissen, so dass sein Oberkeifer direkt auf der Brust lag. Die Oberlippe war zerfetzt und hing teilweise herunter, sodass der grobe Eindruck von Tentakeln entstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gesamteindruck war entsetzlich, das Werk eines Pathologen oder eines Bildhauers, welcher weder die Kunst noch die Wissenschaft verstand, denn er arbeitete grob, ohne Pietät vor seinen Objekten, ohne Sorgfalt nur um ausgefallene Dekoration in die Wände des Instituts zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Seite war ein kleines Bronzeschild angebracht, welches über das Leben des Künstlers, sowie die Bedeutung des Werks Auskunft gab. Ich las nur einen Teil und erfuhr, dass die Skulptur „Atlas” genannt wurde. Nein, wörtlich stand dort „genannt ‚Atlas‘”. Der Autor der Tafel bemerkte also genauso wie ich nun, dass der Bildhauer vermutlich Atlas mit Neptun verwechselt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls hielt mich nichts mehr in diesem Gebäude und ich lief eilig hinaus auf den Platz. Dort traf ich einen Freund, welcher ebenfalls die Bibliothek aufsuchen hatte wollen und ich fragte ihn, warum ich ihn nicht eher getroffen hätte. Er antwortete mir, dass er schon dort gewesen sei, aber über den Hof gegangen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte nichts gesehen. Doch die Bibliothek wurde immer wieder von Windstößen heimgesucht, welche durch die durchlöcherten Blechwände zogen. Diese brachten die Gerüche aus den Leichenkellern mit sich und erschwerten die Arbeiten zunehmend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Interessante an diesem Traum ist nicht nur seine grauenvolle, makabere Gestalt, sondern auch die einzelnen Bilder, die darin vorkommen. So sonderbar es klingt, doch mit einigem Überlegen ist es mir möglich die Herkunft von fast jedem Element, jedem Winkel und jedem Baustein aus meiner persönlichen Erfahrung zu erschließen. Ich möchte also nun in diesem letzten Abschnitt versuchen, den Traum zu sezieren, ihn also in seine Einzelteile zu zerlegen. Fortsetzung folgt. Alles Mist.</content>
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    <title>Atlas, oder: Die Sektion eines Traumes (Teil 1)</title>
    <published>2009-05-31T17:23:57Z</published>
    <updated>2009-05-31T17:38:08Z</updated>
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    <content type="html">In meiner allgemein sehr schlechten momentanen Stimmung kam mir folgender Traum wieder in den Sinn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Übung in Volkskunde musste ich die Biblothek eines pathologischen Instituts aufsuchen. Man wies mich darauf hin, dass ich diese Räumlichkeit in einem Bereich des Gebäudes finden würde, von welchem man gemeinhin als „Wilden Jäger” spräche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem etwas flauen Gefühl im Magen machte ich mich also an einem sonnigen, lauen Morgen zu besagtem Institut auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gebäude lag mitten in der Stadt und ich wunderte mich, es noch niemals bemerkt zu haben, handelte es sich doch um einen riesigen, aus mehreren Trakten bestehenden barocken Palast. Dieses sandsteingraue, flache und verschnörkelte Gebäude war von einem ebenso ausladenden, aber bis auf einige Straßenlaternen vollkommen leeren Platz umgeben. Dieser war extrem ungepflegt, die Granitplfastersteine waren lose und unregelmäßig verteilt, so dass das vorankommen anstrengend war. Hin und wieder zeugten große Flecken schlecht verteilten roten Sandes davon, dass man mit Reperaturarbeiten begonnen hatte, aber sie aus irgendeinem Grunde wieder abgebrochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erreichte schließlich den linken Seitenflügel der Frontseite. Aus irgendeinem Grund erschien es mit nicht richtig durch das große Portal im Zentrum zu gehen, darum trat ich dort ein. Sofort als ich den schweren hölzernen Türflügel aufgestoßen hatte, drang mit ein unangenehmer Geruch entgegen. Er war nicht wirderlich oder gar brechreizerregend an sich, handelte es sich doch nur um einen leicht modrigen Ton, welcher an feuchte, alte Polstermöbel errinerte, verbunden mit einer leicht chemischen Note, wie man sie aus  den Versuchsräumen von Schulen kennt. Verbunden jedoch mit dem Wissen, wovon diese Aromen stammten, ging er mir in Mark und Bein. Das erwähnte leichte flaue Gefühl wich rasch tiefer Furcht und dem Unwillen auch nur einen einzigen weiteren Schritt zu machen. Hinzu kam plötzlich die bleierne, hilflose Müdigkeit, die mich oft in Träumen begleitet und mich manchmal mit solcher Macht umfängt, dass ich nicht einmal im Angesicht des drohenden Todes fliehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz allem wusste ich, dass ich weitergehen musste und ich wollte es auch in einem gewissen Sinne, da ich viel gutes über die besagte Bibliothek gehört hatte. Der Vorraum welchen in nun betrat war durch die hohen Fenster mit quadratischer Bleirutenverglasung an der Türseite gut ausgeleuchtet. Die hohen Wände wahren säuberlich weiß gekalkt, während der Boden aus teilweise sehr stark beschädigten Granitplatten bestand. Diese wahren rau und ausgetreten, manche sogar gesplittert. Rechts von mir führte eine breite geschwungene Treppe mit Geländer aus dem selben Stein zu einem hellen Bogendurchgang im oberen Stockwerk.. Von dieser türlosen Pforte aus wölbte sich ein halber Bogen über die Gesamtheit der Decke und verschwand auf der Seite links von mir in der Wand. Durch diesen Bogen war als die mit gegenüberliegende Raumseite deutlich niedriger als dort, wo ich gerade stand. Dort waren links und rechts je eine Tür angebracht. Eine hohe an der linken Wand und eine kleine, unscheinbare Kellertür an der Flanke der Treppe. Direkt links neben der Eingangspforte stand eine Art Skulptur, von welcher ich aus meinem Blickwinkel aber nur etwas erkennen konnte, das wie eine blaue Wand wirkte, die bis zur Decke aufragte. Da von diesem Objekt ein besonders scharfer Geruch oder eine unbeschreibliche aber spürbare Aura des Schreckens ausging, untersuchte ich es nicht genauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wusste nicht, wohin ich gehen musste, doch meine auch im wachen Zustand bestehende Scheu, unbekannte und fremde Türen zu öffnen leitete mich zwangsläufig die Treppe hinauf in den ersten Stock. Von dort her drangen die Töne einer fröhlich wirkenden Opernaufnahme herab. Vielleicht etwas aus der Zauberflöte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich auf halbem Wege emporgeklommen war, hörte ich wie sich unten die Tür auf der linken Seite öffnete. Ich blickte hinab und sah, wie ein hochgewachsener, stämmiger Glatzkopf einen Art Bahre durch den Raum zur Tür in der Treppenflanke schob. Er trug eine blaue Hose und eine ebensolche Kitteljacke über einem grünen, fleckigen Hemd. Sein Kopf war leicht auf die Seite geneigt, seine Augen halb geschlossen und leer, während sein Mund halb offen stand. Er schlurfte hinkend und hatte offensichtlich schier übermenschliche Kräfte, da er es schaffte eine so schwere Bahre über den löchrigen Fußboden zu schieben, ohne dass diese auch nur einmal hängen blieb oder wackelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bahre lief auf Rollen, die ich nicht erkennen konnte, da ihr Fußteil mit blauem Tuch verhangen war. Die Auflage bestand jedoch aus einer massiven, etwa 30 Zentimeter dicken Granitplatte, welche einen grob anthropomorphen Umriss hatte. In sie war in der selben Form eine Mulde geschnitten, in welcher ein in ebenfalls blaues Tuch gewickelter Körper lag. Ich konnte keine Einzelheiten des so verhüllten Leichnahms erkennen, doch sah ich wie sich dunkle Flecken auf dem Tuch ausgebreitet hatten und sogar in größerem Umfang in den porösen Stein der Unterlage gesickert waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell wandte ich mich ab und setzte meinen Weg nach oben fort. Fast am Gipfel der Treppe angekommen, konnte ich erkennen, das geradeaus ein Gang verlief, welcher von mehreren Fenstern auf der linken Seite flankiert war. Dort musste sich wohl ein Innenhof befinden, da das Gebäude an diese Stelle eigentlich wesentlich breiter war. Als ich ganz nach Links blickte, bemerkte ich einen offenen Zugang zu einem hoch aufragenden, runden Raum, welcher mit einem stuckverzierten Kuppeldach abschloss. Die Wände waren von Bücherregalen flankiert, so dass ich glaubte mein Ziel erreicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich etwas mehr um die Ecke blickte bemerkte ich jedoch einen jungen Mann in einem braunen Kittel, welcher vor einer baugleichen Bahre stand, zu den Klängen der Oper pfiff und offensichtlich an etwas mit einem Skalpell arbeitete. Links von ihm, für mich kaum noch einsehbar, machte ich eine weitere Skulptur aus. Das wenige, was ich an ihr erkennen konnte, trieb mir das Entsetzen in die Knochen:&lt;br /&gt;Eine Art moosbewachsene Felsnadel oder ein dicker Baumstamm mit angesetzten Steinen und Stuckwolken war umringt von einer Schar nackter, gelbhäutiger Gestalten, welche sich teilweise in weiße Tücher hüllten. In den Posen klassischer Statuen strebten sie an dem unregelmäßigen Pfeiler nach oben, verschiedene Attribute in den Händen halten und teilweise aus dem Felsen selbst hervorbrechend. Sie alle wollte scheinbar eine Art Wolke, vielleicht den Olymp, wie es mir in den Sinn kam, erreichen. Das entsetzliche an diesem Reigen war, dass alle Körper aus auf perverse Weise verdrehten und verstümmelten Leichen, welche man wohl mit Wachs plastiniert hatte, bestanden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich konnte keinen Schritt mehr gehen und blieb auf dem Treppenabsatz zurück. In mir entstand die Erkenntnis, dass es nicht nur mehrere dieser grausigen Bildnisse im gesamten Institut geben musste, sondern, dass die Bezeichnung der einzelnen Trackte wohl nach den dort ausgestellten Skulpturen erfolgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich brachte ich dennoch meinen letzten Mut zusammen und rief dem Mann mit am Sektionstisch zu ob er mit freundlicherweise sagen könne, wie ich von hier aus zum „Wilden Jäger” gelangen würde. Er drehte sich um, lächelte höflich und wies mich an den runden Raum zu durchqueren, wo ich eine von meiner Position nicht sichtbare Tür finde würde. Diese ging hinaus in sein Büro und von dort aus auf dem Flur zum „Wilden Jäger”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie konnte ich den Raum durchqueren? Ich würde nicht nur die Leiche auf seinem Sektionstisch sehen -welche mir im Übrigen kaum Angst machte, ging hier doch alles mit logischem, wissenschaftlichen Interesse zu- sondern auch die Stele in ihrer Gesamtheit erblicken und schließlich auch den „Wilden Jäger” auf dem Flur sehen. Dies konnte ich nicht. Ich verabschiedete mich also höflich und trat den Rückweg an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende des ersten Teils.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Post scriptum: Da der Host meiner Webseite von Google mit dem Vermerk "Diese Webseite kann ihren Computer beschädigen" versehen wurde, suche ich nun einen neuen. Informationen werden dankbar angenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Lust mehr. Auf gar nichts.</content>
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    <title>Dafür Streiten wir Alle</title>
    <published>2009-05-29T07:53:22Z</published>
    <updated>2009-05-29T07:53:22Z</updated>
    <content type="html">&lt;a href="http://www.spitblog.de/2009/05/27/wir-in-europa/"&gt;http://www.spitblog.de/2009/05/27/wir-in-europa/&lt;/a&gt;</content>
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    <title>Denkend schreiben</title>
    <published>2009-05-10T18:14:46Z</published>
    <updated>2009-05-10T18:14:46Z</updated>
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    <content type="html">Aus einer dreiminütigen Lernpause kurz einmal ein interessanter Artikel&lt;br /&gt;htt  p://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Paintball;art692,2793975 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn einige Kommentatoren dem Autor vorwerfen nur von ihren Kommentaren abgeschrieben zu haben, so ist es doch ein gewaltiger Schritt, dass endlich auch einmal die Medien so über diese Dinge berichten, wie viele schon lange denken. Was es hilft? Nix.</content>
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    <title>Metapher zu Netzsperren</title>
    <published>2009-05-10T10:49:41Z</published>
    <updated>2009-05-10T10:49:41Z</updated>
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    <content type="html">Wie sicher alle gehört haben, dürfen nicht einmal die Verträge, welche das BKA mit den Internetprovidern zur Sperrung von Inhalten geschlossen hat veröffentlicht werden. Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil diese GEISTIGES EIGENTUM des BKA sind und dieses eine Veröffentlichung ablehnt! ( ht tp://www.gulli.com/news/netzsperren-vertr-ge-bleiben-2009-05-10/) Nun ja, dass nennt man dann wohl die Transparenz in einer Demokratie. Man kann von den Netzsperren ja halten was man will, aber zumindest die rechtlichen Grundlagen sollten der Öffentlichkeit doch wohl bekannt sein. Schließlich kommt die Republik immernoch von res publica.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei bin ich auf ein Beispiel gekommen, wie man einmal Laien die Probleme mit Netzsperren erklären könnte.&lt;br /&gt;Man stelle sich vor der Umweltminister versichere anhand den Bildern von durch terroristische Anschläge zerfetzten Leichen, dass Terroristen deutsche Zeitungen für ihre heimliche Kommunikation und offene Propaganda verwenden würden. Da man Zeitungen nicht ganz verbieten kann drängt der Umweltminister, indem er allen seinen Kritikern terroristische Tendezen und mangelnden Respekt vor dem Opfern des 11. September unterstellt, zu Verträgen zwischen Verlagen und dem BKA. Die großen Zeitungen (FAZ, Süddeutsche, Zeit, taz, Bild) sollen so täglich eine Liste mit Anzeigen und Meldungen erhalten, deren Lesbarkeit sie durch gewisse Methoden (Verwendung von gelber Tinte, Rückwertsdruck, kleinere Schriftarten, das verdrehen der Buchstaben) deutlich erschweren sollen. Welche Artikel dies sind, draf die Öffentlichkeit keinesfalls erfahren, da sonst Terroristen auf die richtige Fährte gebracht werden könnten.&lt;br /&gt;So will man verhindern, dass durch die täglich allen Zeitungslesen in die Augen stechende terroristische Propaganda unbescholtene Leute "angefixt" werden und beginnen selbst Bomben zu bauen und Flugunterricht zu nehmen.&lt;br /&gt;Die Urheber der Artikel können laut dem Umweltminister nicht verfolgt werden, da es sich dabei manchmal um Korrespondenten handele, die im Ausland arbeiteten, wo man keine Handhabe gegen sie habe. Wohl aber könne man gegen die Terroristen hier vorgehen, indem man alle Leute, die in der Öffentlichkeit versuchen mit zusammengekniffenen Augen die erschwerten Artikel zu lesen, unter Beobachtung stellt. Wer mehrmals dabei erwischt wird macht sich strafbar.</content>
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    <title>Zur aktuellen politische Situation</title>
    <published>2009-05-09T07:09:06Z</published>
    <updated>2009-05-09T07:09:06Z</updated>
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    <content type="html">htt p://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=4306&lt;br /&gt;Trifft den Nagel relativ gut auf das Schädeldach.</content>
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    <title>Steiniges</title>
    <published>2009-05-07T21:44:02Z</published>
    <updated>2009-05-08T18:25:02Z</updated>
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    <content type="html">Heute habe ich mir ein Buch über Gesteinsbestimmung gekauft. Ich glaube das ist wirklich traurig. Langweiliger kann mein Leben kaum werden. Ich brauche wohl wirklich ne Freundin.</content>
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    <title>Die europäische Demokratie in fünf Links.</title>
    <published>2009-05-07T17:59:07Z</published>
    <updated>2009-05-07T18:05:49Z</updated>
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    <content type="html">h  ttp://www.heise.de/newsticker/Zypries-wirft-Google-Urheberrechtsverstoesse-im-grossen-Stil-vor--/meldung/137454&lt;br /&gt;ht  tp://www.heise.de/newsticker/Gotcha-Koalition-plant-Paintball-Verbot--/meldung/137455&lt;br /&gt;htt  p://www.heise.de/newsticker/Britische-Regierung-will-Unschuldige-weiter-in-DNA-Datenbank-speichern--/meldung/137434&lt;br /&gt;h  ttp://www.heise.de/newsticker/Sachsen-Anhalt-will-mehr-Jugendschutz-bei-Computerspielen--/meldung/137436&lt;br /&gt;ht  tp://www.heise.de/newsticker/Bundesverfassungsgericht-Hausdurchsuchung-bei-Forenbetreiber-rechtswidrig--/meldung/137423&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist das Kolb (im Vorletzten Link) die Altersfreigabe der Selbstkontrolle als "Persilschein" bezeichnet. Nach ht tp://www.pcaction.de/CSU-Ministerin-Haderthauer-fordert-Verbot-fuer-World-of-Warcraft/News/article/view/971/1/1 ist das genau der Ausdruck welchen auch Frau Haderthauer in diesem Zusammenhang verwendete.&lt;br /&gt;Zum ersten Mal wurde dieser Ausdruck wohl in einem Interview von Computer-Bild von Christian Pfeiffer verwendet (ht tp://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html) . Schließen wir daraus also, dass diese Politiker ihr "Fachwissen" über Computerspiele nur von diesem Herren haben.</content>
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    <title>Intelligente Biester</title>
    <published>2009-05-06T21:12:42Z</published>
    <updated>2009-05-06T21:12:42Z</updated>
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    <content type="html">Als ich heute an der Bamberger Justiz-Burg vorbeigeradelt bin ist mir ein seltsames Tier begegnet. &lt;br /&gt;Dass sich bei diesem Gebäude mit seinem historisierenden, lächerlich hohen Turm eine unzahl von Krähen herumtreibt hat mich bereits vorletztes Semester verwundert. Oft komme ich ja dort nicht vorbei. In dicken, traubenartigen Schwärmen wabern diese Biester dort um die Spitze des sinnlosen Turmes herum und scheinen mit dieser Beschäftigung ganz und gar zufrieden zu sein. &lt;br /&gt;Nun, als ich versuchte dort eine Straße zu überqueren landete keine zwanzig Zentimeter von meinem Ellenbogen entfernt eine riesige Krähe auf einem Mülleimer. Sie schenkte mir zunächst keine Beachtung, wetzte den Schnabel am Metall und steckte den Kopf in den Abfall. Offensichtlich enttäuscht zog sie ihn einige Sekunden später wieder hervor, blickte zu mir und bedachte mich mit einem abfälligen "Krah!". Ich hatte das Gefühl, dass eine Forderung in dieser Begrüßung mitschwang und suchte in meinen Taschen. Da meine Jacke neu ist, hatte ich kein Glück und antwortete dem Tier, da mit nichts besseres einfiel mit "Pff.". Die Krähe drehte den Kopf waagerecht um 180°, sah mich an als glaube sie ich hätte den Verstand verloren, wandte sich gemächlich um und flog davon. Irgendwie kam ich mir verarscht vor. Warum weiß ich nicht.</content>
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    <title>Übersetzungen in Simpsons</title>
    <published>2009-05-04T17:05:45Z</published>
    <updated>2009-05-06T18:41:48Z</updated>
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    <content type="html">Was für eine Knalltüte übersetzt eigentlich die Simpsons? Heute ist sind mir allein durch das Anschauen zweier deutscher Folgen folgende Stilblüten aufgefallen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;woodcutter - "Holzbeschneider" nicht etwa Holzfäller?&lt;br /&gt;nurse shark - "Krankenschwesterhai", haben wir kein Lexikon? Ammenhai heißt das!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus anderen Folgen:&lt;br /&gt;Sponge Bob - "Ein Schwamm"... was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;Silly String - "Ein dämlicher Bindfaden" *seufz* en.wikipedia.org/wiki/Silly_String&lt;br /&gt;a pointy god - "Eine gepunktete Gottheit", da Homer im selben Moment Handschuhe über die Finger einer Shivastatue stülpt, darf man wohl annehmen, dass eine "spitzige Gottheit" oder "Gottheit mit scharfen Spitzen" oder ähnliches der Sache näher gekommen wäre&lt;br /&gt;"nerd" - "Trottel", "Idiot" u. ä.; es lässt sich zwar nicht direkt übersetzen, aber das ist kein passendes Wort&lt;br /&gt;Area 51 - "Gelände 51" Aua&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fallen sicher noch mehr ein, aber ich glaube es gibt sicher eine Seite, auf der diese Zusammengetragen wurden. Ich habe allerdings noch keine gute gefunden, also wer sie kennt darf mir bescheid sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag von heute: "...die Physik die wir Quantum nennen....". Es wäre wohl "Quanten" richtig gewesen. Jetzt erinnere ich mich auch daran, dass in dieser Serien konsequent "silicone" als "Silikon" übersetzt wird, obwohl eindeutig Silicium gemeint ist. Aber dass sind jetzt schon Feinheiten.</content>
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    <title>Gruselig ist es...</title>
    <published>2009-04-28T20:12:57Z</published>
    <updated>2009-04-28T20:37:13Z</updated>
    <content type="html">...wenn man plötzlich bemerkt, dass die Päckchen mit getrocknetem Milchreis, die man für 29 Cent aus dem Sonderpostenladen geholt hat und wovon man schon einige verzehrt hat aus China stammen.&lt;br /&gt;Und ich dachte immer ich werde überfahren oder sterbe an den Pestiziden im Gemüse. Naja, mal sehen wie genießbar die Dose polnisches Schweinefleisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Uägh! Da merkt man wenigstens, was darin ist. Das Schweinefleisch so stark nach Schwein schmecken kann hätte ich nicht gedacht.</content>
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    <title>Der Herr warf Hirn vom Himmel</title>
    <published>2009-04-27T16:53:39Z</published>
    <updated>2009-04-27T16:53:39Z</updated>
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    <content type="html">ht  tp://www.golem.de/0904/66744.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem werde ich keinesfalls FDP wählen. Die Grünen... ich weiß nicht. Naja, hoffentlich schaffen es die Piraten</content>
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    <title>Metaphern zum Urheberrecht</title>
    <published>2009-04-22T16:44:07Z</published>
    <updated>2009-04-22T16:44:07Z</updated>
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    <content type="html">Ich bin ein großer Freund von Metaphern und vergleichen, da ich finde, dass man damit komplexe Sachverhalte anschaulich erklären kann.&lt;br /&gt;Eine beliebte Metapher der Medienindustrie lautet, dass Filesharing ein Verbrechen ist, da man ja auch nicht einfach in einen Laden gehen kann und dort Sachen stehlen kann. Soweit, so altbekannt. Ich möchte diese einigermaßen logische Metapher jedoch einmal auf die Three Strikes-Maßnahmen erweitern:&lt;br /&gt;Man stelle sich vor, jedes Mal, wenn man einen Einkauf getätigt hat, wird man an der Tür vom Kaufhausdetektiv, oder eher dem Vermieter der Geschäftsräume aufgehalten und gebeten sich einer Leibesvisitation zu unterziehen. Ein Diebstahl wird zwar nicht zur Anzeige gebracht, aber sobald man beim dritten Mal erwischt wird bekommt man nicht etwa Hausverbot, sondern verliert zeitweiese sein Recht etwas käuflich zu erwerben.&lt;br /&gt;Man merkt, dass die Metapher nicht wirklich trifft. Darauß lässt sich zurückschließen, dass die Argumentation der Medienindustrie "Filesharing ist das gleiche wie materieller Diebstahl" den gesamten Sachverhalt nicht erfasst</content>
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