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Felix M. Hummel
07 May 2009 @ 11:39 pm
Heute habe ich mir ein Buch über Gesteinsbestimmung gekauft. Ich glaube das ist wirklich traurig. Langweiliger kann mein Leben kaum werden. Ich brauche wohl wirklich ne Freundin.
 
 
Felix M. Hummel
06 May 2009 @ 11:00 pm
Als ich heute an der Bamberger Justiz-Burg vorbeigeradelt bin ist mir ein seltsames Tier begegnet.
Dass sich bei diesem Gebäude mit seinem historisierenden, lächerlich hohen Turm eine unzahl von Krähen herumtreibt hat mich bereits vorletztes Semester verwundert. Oft komme ich ja dort nicht vorbei. In dicken, traubenartigen Schwärmen wabern diese Biester dort um die Spitze des sinnlosen Turmes herum und scheinen mit dieser Beschäftigung ganz und gar zufrieden zu sein.
Nun, als ich versuchte dort eine Straße zu überqueren landete keine zwanzig Zentimeter von meinem Ellenbogen entfernt eine riesige Krähe auf einem Mülleimer. Sie schenkte mir zunächst keine Beachtung, wetzte den Schnabel am Metall und steckte den Kopf in den Abfall. Offensichtlich enttäuscht zog sie ihn einige Sekunden später wieder hervor, blickte zu mir und bedachte mich mit einem abfälligen "Krah!". Ich hatte das Gefühl, dass eine Forderung in dieser Begrüßung mitschwang und suchte in meinen Taschen. Da meine Jacke neu ist, hatte ich kein Glück und antwortete dem Tier, da mit nichts besseres einfiel mit "Pff.". Die Krähe drehte den Kopf waagerecht um 180°, sah mich an als glaube sie ich hätte den Verstand verloren, wandte sich gemächlich um und flog davon. Irgendwie kam ich mir verarscht vor. Warum weiß ich nicht.
 
 
Felix M. Hummel
18 April 2009 @ 11:49 pm
Unsere heutige Empfehlung: Currywurst im Blätterteigmantel
Vorteile gegenüber der herkömmlichen Currywurst:
-Soße wird mit erhitzt
-weitere Beilagen unnötig
Nachteile:
-keine knusprige Kruste auf der Wurst
-längere Backzeit
-bröselt wie die Sau
-bei Verzehr einer ganzen stellt sich Übelkeit ein

Zutaten: Passende Wurst, Curry-Ketchup, Currypulver, Senf, Blätterteig (fertig bei Aldi 35 Cent im Kühlregal)

Ich wusste nicht mehr warum ich eigentlich Blätterteig gekauft hatte. Meine Universallösung Kartoffeln in alles hineinzupacken funktionierte in diesem Fall nicht, da mir die Knollen ausgegangen sind.
 
 
Felix M. Hummel
17 April 2009 @ 04:19 pm
Heute mussten wir auf der Ausgrabung noch einige Profile abnehmen und dann die Schnitte zuschütten. In strömendem Regen und mit unentschuldigt fehlendem Personal. Ich weiß nicht wieviele Kubikmeter Erde das waren, aber ein kleiner Bagger wäre eventuell für diese Arbeit nicht überdimensioniert gewesen. Keine einzige Sekunde hörte der verdammte Regen auf. Abschließend wurde ich auch noch kurzerhand dazu verpflichtet unsere Würzburger Studentinnen zum Bahnhof zu fahren. Klar, ich helfe gerne, aber es erstaunte mich doch, dass es keine andere Möglichkeit gab und man mir aber erst eine halbe Stunde vorher bescheid gab. Was wäre nun gewesen, wenn ich zum Zahnarzt gewollt hätte, wie ich letzte Woche noch geplant hatte? Naja, es geht ja nichts über eine Spazierfahrt durch die Bamberger Innenstadt mit ihrem Verkehrssystem, welches meiner Meinung nach Amokläufe auslöst und Zensiert werden sollte.

Die andere Vorkommnisse? Nunja, die Macher von Piratebay sollen auf dem Altar der Unterhaltungsindustrie mit einem Jahr Haft geopfert werden und "Zensursula und die Internetausdrucker" (letzteres ist ein wunderbares Wort, das ich heute erst gelernt habe) haben ihren Willen für's erste bekommen. Dazu auch h tt p://wiki.piratenpartei.de/images/9/90/Traueranzeige_Art5.png
Viel Schlimmer kann es an einem Tag nicht werden... obwohl... unsere DSA-Sitzung fällt auch noch aus und das Wetter ist zu schlecht um morgen auf den Keller zu gehen. Die Fertigpizza ist mir auch noch verbrannt.
 
 
Current Location: Bischberg
 
 
Felix M. Hummel
Ich glaube ich habe zu viel zur Bandkeramik auf einmal gelesen. Heute habe ich, als ich im Supermarkt ein Packet Weizengraupen gekauft habe, tatsächlich auf der Verpackung nach der Information gesucht, wie lange man diese im Mörser entspelzen muss. Als mir aufgefallen ist wie blödsinnig das ist, habe ich natürlich sofort meinen Grabscheit geschultert und bin zur Kasse gegangen.
 
 
Felix M. Hummel
18 March 2009 @ 11:23 pm
Nachdem ich neulich mit ein paar Freunden im Kino war, kamen wir durch eine Straße und fanden uns plötzlich Knietief in Büchern. Gut, das mag übertrieben sein, aber es lagen eine Menge herum. Bei genauerem Hinsehen entpuppten sich alle als große Klassiker der neueren deutschen Literatur. Zwischendurch flatterte ein Foto durch die Gegend, der Kleidung nach aus den siebzigern und achzigern, aber mit kaum ausgebluteten Farben. Einige waren beschrieben, doch ich las nichts davon. Die seltsame Situation klärte sich schnell, da noch ein halber Karton gut erhaltene Bücher auf einer Altpapiertonne stand. Hätte ich mehr Zeit gehabt, ich hätte wohl fast alles mitgenommen. So griff ich nur nach einem Feuchtwanger, welcher offensichtlich von einem Auto überrollt worden war.
 
 
Felix M. Hummel
25 February 2009 @ 11:04 pm
Panik macht Beine und verleiht Flügel, darum habe ich auch gerade in zwei Stunden 100 Seiten exzerpiert.
Meine Seite nagend.maclenet.com hat auch einmal wieder ein größeres Update erhalten.
 
 
Felix M. Hummel
17 February 2009 @ 08:48 pm
Ersteinmal drei Hausarbeiten abgeben
dann noch fünf bis acht Bücher lesen
eine weitere Hausarbeit schreiben
diese abgeben
dann ist mal wieder Exkursion
vielleicht noch ein paar nicht all zu spannende Bücher lesen
hinterher drei Wochen Grabung, hoffentlich gibt's wenigstens Tote
dann fängt schon wieder das Semester an.
Eigentlich wollte ich noch irgendwann ein Praktikum machen, oder zumindest eine Runde schlafen. Naja, man kann eben nicht alles haben, wie ein Leben zum Beispiel.
 
 
Current Mood: blah
 
 
Felix M. Hummel
21 January 2009 @ 07:16 pm
Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es Tage, an welchen einem nichts gelingt und man am besten im Bett bleiben sollte. Davon gibt es sieben jede Woche. Spass macht mir sowieso überhaupt nichts mehr, darum arbeite ich nur noch für die Uni. Da ich aber meine Arbeitszeit so großzügig Einplane anstatt sie zu konzentrieren, ist es enorm unproduktiv.
Ich glaube, dass ich mein Blog hier irgendwie umstrukturieren sollte. Keine Politik mehr, denn die kann sowies jeder selbst lesen, vielleicht setze ich also weiter Links hinein. Es interessiert sowieso niemanden was ich darüber denke und wenn ich mich streiten will gehe ich in ein Forum. Ich weiß zwar nicht genau über was ich sonst schreiben soll, da ich weder zum Lesen, zum PC-Spielen, noch zum Anschauen von Filmen komme, aber irgendetwas wird mir schon einfallen. Blub.
 
 
Felix M. Hummel
20 January 2009 @ 11:46 pm
http://www.hundewelten.de/ man lese sich einmal das Script durch. Einen solchen Mumpitz habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Einleitung besteht nur daraus, wie sie alle anderen Erziehungsmethoden verteufeln und allen Wissenschaftlern die Kompetenz absprechen. Und solchen Leuten hat man auf Sat 1 eine Plattform gegeben.
 
 
Felix M. Hummel
16 January 2009 @ 12:29 am
lebt man eigentlich? Doch nur weil es keinen Beweis dafür geben kann das die Alternative besser wäre. Dennoch gibt es nichts Gutes und nichts Lohnendes auf der Welt.
 
 
Felix M. Hummel
13 January 2009 @ 11:34 pm
Anfang des Semesters bekam meine Alukaffeekanne ein mikroskopisches Loch und verteilte den Inhalt über die dampfende und zischende Herdplatte. Dies ist ja noch möglich, schließlich handelt es sich nur um einige Millimeter dickes Metall. Doch nun auf einmal ist meine Kaffetasse leckgeschlagen. Ich sehe kein Loch darin und es handelt sich um einen halben Zentimeter solides Steingut, dessen Glasur scheibar in Ordnung ist. Irgendwo müssen sich hier im Zimmer atomare schwarze Löcher befinden, die mir unpraktische Öffnungen in meine Küchenutensilien schlagen. Zu allem Überfluss zieht es jetzt auch noch in meiner Wohnung, obwohl alle Fenster zu sind.
 
 
Felix M. Hummel
09 September 2008 @ 08:35 pm
Morgen schalten sie den LHC an. Jeder wusste, dass es irgendwann so weit kommen würde, jeder war sich klar darüber, dass sich irgendwann die aufgestaute Wut der Schweizer entladen und die Welt in Stücke sprengen würde. Ich hoffe wir leben alle noch so lange, dass ich das Mittagessen, zu welchem uns die Stadt Gerolzhofen wegen der Ausgrabung eingeladen hat, essen kann.
 
 
Felix M. Hummel
05 July 2008 @ 12:19 am
Auf Youtube geistert zur Zeit eine Videoaufnahme aus der frühen Sovjetunion herum, in welcher gezeigt wird, wie ein Hundekopf der an eine künstliche Blutzirkulation angeschlossen ist, auf bestimmte Reize reagiert. Das Video scheint auf die Versuche von Sergej Sergejewitsch Brychonenko zurückzugehen, der ein Gerät erfand, welches zeitweise die Pumpfunktion des Herzens und die Sauerstoffanreicherung des Blutes ausserhalb des Körpers übernehmen konnte.
Das Video ist ziemlich scheußlich, nicht zuletzt deshalb weil man einen weißen Laika-Welpen als Versuchstier benutzte, dessen abgetrennter Kopf nicht jämmerlicher aussehen könnte.
Ob es den Versuch jemals so gegeben hat und ob das Video nicht schon damals gefälscht wurde, ist unsicher. Man sieht den Kopf ja niemals von Hinten, was darauf hideuten könnte, dass an dem Hund doch noch etwas mehr dran ist.
Die Kommentare dazu waren von wenigen Ausnahmen abgesehen unqualifiziert bis dahin, dass man die Autoren schütteln und mit dem Kopf gegen Brychonenkos Apperat schlagen möchte. Natürlich sind da die einzelen PETA-Aktivisten und die Wissenschaft-um-jeden-Preis Lager (erstere in der Mehrzahl). Eine ganz seltsame Fraktion waren einige User, die das Video benutzten um für die Nazis zu argumentieren, da diese ja umfangreiche Tierschutzgesetze erlassen hatte und auch Tierversuche verboten hatten. Da schämt man sich doch, wenn man jemals Glauben in die Entwicklung der Menscheit hatte.
Das Experiment war grausam, aber im Gegensatz zu den meisten ähnlich widerwärtigen Versuchen hatte es einen Sinn und brachte brauchbare Ergebnisse.

Die heutige Exkursion bracht auch einige Seltsamkeiten, denn zwei Mal landeten wir auf der suche nach prähistorischen Relikten auf Spielplätzen. Einmal befand sich zwischen Schaukeln und Rutsche ein beachtlicher Grabhügel, das andere Mal hatte man die ganze Anlage auf einen keltischen Opferplatz geklatscht. Dies zeigt mal wieder, dass sich die Toten nicht rächen, denn da könnten siche sich sicher genug im Grabe umdrehen.

Nachtrag: Wer den Film ganz und ohne Schnitte von Youtube-Benutzern sehen will, der gehe hierhin:
http://www.archive.org/details/Experime1940
nichts für zu schwache Nervern.
 
 
Current Mood: depressed
 
 
Felix M. Hummel
18 June 2008 @ 09:01 pm
Wie auch meine Kochkünste, habe ich diese Woche mitbekommen, dass ich meine Zeitplanung auf eine wundersame Perfektion getrieben habe. Hätte der Tag auch nur eine einzige Stunde weniger, müsste ich auf's Essen verzichten. Eigentlich habe ich ja gar nicht so viel zu tun, aber Freizeit kommt trotzdem nirgends heraus. Erinnert mich irgendwie an die Geschichte von Ende.
 
 
Current Location: Bischberg
Current Mood: busy
 
 
Felix M. Hummel
21 April 2008 @ 05:14 pm
Irgendein sonderbares Akustischen Phänomen sorgt heute Nachmittag dafür, dass ab und zu, wenn ein Auto die Straße vor meinem Fenster von rechts nach links passiert, ein Mark und Bein erschütterndes Häulen in meinem Zimmer erklingt. Meine Theorie ist, dass es ein wundersam verstärktes Bremsgeräusch ist, aber ich habe keine Ahnung, wie das zu Stande kommen kann. Die Leute auf der Straße scheinen es nicht zu bemerken, aber hier drinnen ist es sehr deutlich und lenkt sowohl vom Arbeiten, als auch vom PC spielen ab.
 
 
Current Location: Bischberg
 
 
Felix M. Hummel
12 April 2008 @ 03:57 pm
http://www.ibiblio.org/harris/500milemail.html

Meiner Meinung nach könnte dies eines der größten Mysterien der heutigen Zeit darstellen: Die fünfhundert-Meilen-Emails. In der Mitte der neunziger Jahre spielte sich nach dem Bericht an einer Universität das Phänomen ab, dass keine Email über einen Radius von fünfhundert Meilen hinausgesendet werden konnte. Das System blockierte einfach. Aber Entfernung hat schließlich mit Emails nichts zu tun, die Daten wissen nicht wie weit sie reisen, noch irgendein anderes System. Dennoch geschah dies.
Die ist wohl ein Beweis dafür das tiefere, dunklere Mächte in unseren elektronischen Leitungen wirken oder einfach dafür, dass wir unsere eigene Technik schon lange nicht mehr verstehen... und sich ein tieferes, dunkles Bewusstsein in ihr gebildet hat, das sich über uns lustig macht!
 
 
Current Mood: amused
 
 
Felix M. Hummel
05 April 2008 @ 06:58 pm
Da ich mich für ein Volkskundeseminar eingetragen habe, dass sich mit der Analyse von Feldpostkarten beschäftigt, hielt ich es für nötig zumindest mein Sütterlin ein wenig aufzupolieren, beziehungsweise es überhaupt einmal zu lernen. Ich nahm mir also das große Album "Erinnerungen 1918" (mit Eisernem Kreuz auf dem Deckel) vor, welches Postkarten vom ersten Weltkrieg bis in die sechziger Jahre enthält. Nachdem ich mich ein wenig mit Hilfe von Karten aus der Weimarer Zeit, die halb in Süttelin und halb in lateinischen Buchstaben geschrieben waren eingelesen hatte, pickte ich mir einige vielversprechende Karten aus dem ersten Weltkrieg heraus.
Es brachte mich zur Weißglut diese Soldatenklauen zu entziffern. Als würden in Sütterlin nich sowieso die hälfte der Buchstaben sehr ähnlich aussehen, mussten diese Herren zumeist auch noch das "a" als "n" schreiben, welches ja ohnehin schon ein "e", "u", "c" oder "n" sein kann. Bis auf einige Wörter kam ich aber durch und musste feststellen, dass sogar die schlammverschmierten Karten aus den Gräben nicht mehr enthielten als "bin gesund", "hoffe es geht euch gut" und "das Wetter wird hoffentlich bald besser". Auch ein Interessanter Ortsname, den ich dank des Datums vieleicht einer Truppenbewegung zuordnen hätte konnen, entpuppte sich als "Geschrieben, den 4. 2. 1918"
 
 
Felix M. Hummel
25 March 2008 @ 03:35 pm
In einem Forum für Asiatische Kunst fand ich eine zwar vollkommen anders aussehende Bronzestatuette, die aber auf einem sehr ähnlichen Podest steht und die gleiche innere Aushöhlung aufweist. Sie wird dort als chinesisch, späte Ming-Dynastie bezeichnet, stammt also damit aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Mal sehen ob ich näheres finde.
 
 
Felix M. Hummel
25 March 2008 @ 01:14 pm
Vor einigen Tagen schickte ich eine Anmeldung an "Kunst und Krempel", der Sendung im Bayrischen Rundfunk, bei welcher man Antiquitäten und Kunstgegenstände untersuchen lassen kann. In der nächsten Veranstaltung hätten sie dort das Thema Skulpturen -erwähnt wurde Holz, Stein und Bronze- weshalb ich es für einen günstigen Zeitpunkt hielt, mich mit dem unbekannten Asianten zu bewerben:
http://levthan.deviantart.com/art/The-unknown-Asian-76929757
Und was bekam ich als Antwort? Man lese:

"Asiatika ist kein Thema bei den Aufzeichnungen."

Aha, es handelt sich also bei meiner Bronzestatuette um keine Skulptur, sondern um ein Asiatika, weil ich vermute, dass sie einen asiatischen Ursprung haben könnte. Damit wurde ich wohl nicht nur zum Experten für solche Angelegenheiten ernannt, sondern auch in die verworrene Logik der Kunsthistoriker des Bayrischen Rundfunks eingeführt.
Wieso kann man nicht ehrlich sein und mitteilen, dass sich die Experten für diesen Bereich der Skulturen nicht auskennen? Wieso wirft man mir stattdessen vor, das Thema falsch verstanden zu haben?
Normalerweise beschränkt sich die Sendung nicht unbedingt auf europäische Kunstgegenstände muss man wissen, also ist es für den Laien auch vollkommen unersichtlich, welche Statuen die Bedingungen erfüllt hätten und welche nicht. Mir stellt sich dabei auch immer wieder die Frage, ob sie das Stück zugelassen hätten, wenn ich meine Vermutung, es könnte aus Asien stammen, für mich behalten hätte?
Und warum sind Leute, die beim Fernsehen angestellt sind in ihrem Schreiben immer so unhöflich?

Naja, jedenfalls ist es für mich nun kein Wunder mehr, warum die Gegenstände, die zur Sendung gebracht werden immer einfacher und langweiliger werden. Anderes wird einfach nicht zugelassen, weil es den Historikern zu schwierig ist.
Wenn ich nur ins Fernsehen wollte, könnte ich auch einfach ein paar der Ölbilder meines Urgroßvaters packen und mich damit anmelden. Nur, wie in den meisten Fällen, sind diese deutlich signiert, so dass man mir sicher in jedem Kunstforum sagen würde googeln oder in einer Bibliothek nachschlagen. Bei Kunst und Krempel sind allerdings Leute, die einfach zu Faul zu nachsehen sind, an der Tagesordnung.

In der Mail stand auch noch die Empfehlung mich an ein Museum dieses Fachgebiets oder an ein Auktionshaus, beziehungsweise einen Antiquitätenhändler zu wenden. Da das nächste Museum für Asiatische Kunst in Berlin liegt, ich mich mit Auktionshäusern nicht auskenne und die meisten Antiquitätenhändler auch keine Experten für solche Werke sind, ist das ziemlich aussichtslos.
Mein unbekannter Asiate bleibt also bis auf weiteres unbekannt.

Natürlich, hätte ich den FAQ auf der Seite gelesen, hätte ich auch gewusst, dass Asiatica (hier mit C) nicht zugelassen werden. Muss einem ja auch mal gesagt werden. Die Links die jedoch dort speziell für Asiatische Kunst angeboten werden sind vollkommen unbrauchbar, da sie entweder gerade Asiatica nicht beinhalten oder überhaupt keine Hinweise darauf geben, wie man einen Sachverständigen zum Schätzen (hier geht es auch immer rein um's Geld) kontaktieren könnte.
Bleibt einem also nur noch Googeln und in ein Forum stellen.
 
 
Current Mood: angry